Warum Englischkenntnisse im Service wichtig sind

Vor Jahren hĂŒtete ich im Rahmen eines ersten studentischen Hilfsjobs einen gut besuchten PC-Raum in der Uni.
Zu meinen Aufgaben gehörte es auch, abends die Computer abzuschalten, die Leute heimzuschicken und den Raum abzuschließen. Eines Abends, es war circa eine Stunde vor Schluss, kam ein Studierender auf mich zu, und fragte sehr höflich und in gebrochenem Englisch, ob es gestattet wĂ€re, einen der bereits heruntergefahrenen PCs wieder in Betrieb zu nehmen.
Ich, genervt, ĂŒbermĂŒdet und selbst mit dem Kopf in einem PrĂŒfungsskriptum, stotterte ein bisschen herum und hĂ€tte ihm gerne gesagt, dass er natĂŒrlich jeden PC seiner Wahl wieder hochfahren könne.
Verzweifelt kramte ich in meinem lĂŒckenhaften Englisch nach dem GegenstĂŒck zu “shut down”, das mir partout nicht einfallen wollte. Bis ich schließlich in einem Augenblick unglaublicher GeistesgrĂ¶ĂŸe folgenden Satz ausspuckte:
“YOU CAN SHUT UP..Ă€h..-IF YOU WANT.”

(Das ist natĂŒrlich nicht mir passiert, aber wenn es doch mir passiert wĂ€re, legte ich Wert auf die Feststellung, dass sich die Situation damals zur Zufriedenheit aller Beteiligten lösen ließ, und noch heute zu großem GelĂ€chter in meinem Ă€h also in ihrem, der Bibliothekarin der das passiert ist natĂŒrlich, Freundeskreis fĂŒhrt.)