
Moderne Bibliothekskataloge sind längst eine Mischung aus Facebook und Amazon, die mit einer Fülle von Datenkosmetik und Contentbehübschung aufwartet (shelf browsing, Stack Maps, Book Display Widgets, Tag clouds, User Reviews).
Die tiefere Ordnung der Dinge

Moderne Bibliothekskataloge sind längst eine Mischung aus Facebook und Amazon, die mit einer Fülle von Datenkosmetik und Contentbehübschung aufwartet (shelf browsing, Stack Maps, Book Display Widgets, Tag clouds, User Reviews).

Das Instrument der Bibliothekarinnen ist der Katalog. Kataloge funktionieren wie riesige virtuelle Kleiderkästen, in die jeder seine Socken legen darf, der die Spielregeln beachtet. Die Spielregeln nennt man: Normdaten.

Gestern haben wir gelernt, dass Bibliotheken Gedächtnisinstitutionen sind, was ein Strumpfbandkatalog und eine Autopsie ist. Heute lernen wir: Alles besteht aus Information, und das Internet ist unser Freund.
Back to the roots: Bibliotheksgeschichte, Klassifikationssysteme, Katalogkunde.

Professionelles Kommunikationstraining und die üblichen Psychospiele.

Die Vorstellungsrunde erreicht einen exhibitionistischen Höhepunkt.
„Hier stimmt etwas ganz grundsätzlich nicht.“