Semesterabschluss

Diese Woche war Prüfungswoche und Semesterabschluss.
Beginnend damit, dass unser Schalter relativ kurzfristig mit
Schallschutzelementen umzäunt wurde, hielten uns den Rest der Woche
verhaltenskreative Studierende mit verschiedenen Anliegen fest im Griff.

Vielleicht hätten wir die Wandelemente nutzen sollen um den
Schalter vor den Studierenden abzuschirm..aber gut. weiters:
..Eine Kanzlei die lustig mit unserem Scanner hin- und herfaxt, was auf eher großzügig
gelebten Mitgebrauch unserer Ressourcen hinweist…
..ein Vortrag, der dann verschoben wurde..
..eine Bundespräsidentenangelobung.
Und dann war da noch ein mittelschwerer Skandal um „Jherings Jahrbücher“.

Ich verbringe jetzt den Rest des Wochenendes hier am
Schalter, wo ich wirre Selbstgespräche mit meiner kleinen Sigmund Freud –
Fingerpuppe führe.

Bitte sich nicht zu wundern. Das kommt in den besten
Bibliotheken vor.

Thesenanschlag

“Das Professorenzimmer: Wer einen Professor oder Dozenten zu sprechen wünscht, muss sich durch den Oberaufseher im Katalogzimmer anmelden lassen.”
Das Bibliotheksgericht schlägt neue Thesen an die Eingangstüren; unsere neue Benutzungsordnung für die sogar eine extra Glasvitrine bereitgestellt wurde. Somit kommen wir endlich unser gesetzlichen Verpflichtung nach, nach der die Hausordnung überall gut sichtbar aufzuhängen ist.
Inspirationen für die Benutzungsordnung fanden wir in einem Standardwerk aus den 50ern, an den Umständen hat sich ja gottlob kaum Wesentliches verändert.

#Man kann NIEMALS genug Martin Luther Witze reißen.