

Die tiefere Ordnung der Dinge



Der Frühling ist erwacht:
Die Nutzer kommen hinter ihren Bildschirmen hervor.

Die Bibliothekarin fährt mit dem Zug in den Westen.
Wie gut, dass Bibliothekare für solche Fälle immer ein paar Ohrstöpsel dabei haben.
#ÖBB Kinderkino-Abteil: Eine Wohltat für die Nerven

Souverän in den obersten Fachboden reichen.
Unsere brandneue Erfindung kommt richtig gut an!
In Winkelwagen. Und nur für Tussis.
Alles klar.
Niederländisch weckt immer so bildhafte Assoziationen bei mir. Gute Sprache.
Bibliothekare beschäftigen sich ja viel mit Systematik.
In meiner Anfangszeit verblüffte ich einmal meinen Kollegen, weil ich “Das österreichische SEILBAHN-Recht” beinhart und ohne mit der Wimper zu zucken in die Kategorie “Luftverkehr” einstellte. (Für Insider: Es gehört zu “Personenbeförderung”)
Für mich aber damals völlig logisch: Das Ding ist ja auch in der Luft.
Wenn man über solche Dinge schallend lachen kann, weiß man dass man angekommen ist im Bibliotheks-Wahnsinn.
Welches Buch sollte man in welche Fachgruppe stellen, wohin mit den übergreifenden Themen etc. Wie gut dass wir ein hochaktuelles Werk dazu gefunden haben, das uns erklärt wie man Rechtsliteratur klassifiziert.


Immer wenn unser Telefonnetz gewartet wird kommt unser altmodisches Yoghurt-Becher-Telefon zum Einsatz.

Bibliotheken sollen ja jetzt auch interaktiver werden, und mehr Veranstaltungen machen und so.. Wir sind natürlich modern und gehen mit der Zeit und haben uns schon mal für eine angemeldet, und wir wurden sogar ausgewählt!
-DOMINO DAY soll das ganze heißen, und so genau wissen wir noch nicht was da bei uns gemacht wird, aber sind schon mal sehr gespannt und aufgeregt.


Ur nix los heute.
Die Nutzer haben aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt und erkennen meine Autorität bedingungslos an.