Als ich klein war, gab es da so ein Prinzip für Fäustling-Handschuhe, die mit einer Kordel durch die Jacke gefädelt verbunden wurden, so dass man sie nie verlieren konnte.
Denn Kinder verlieren ständig ihre Handschuhe.
Ich stelle mir ein ähnliches Prinzip für Bibliotheksnutzer und USB-Sticks vor, sowie überhaupt für alle Endgeräte, die täglich bei uns liegen gelassen werden.
Es spielt für Sie: das internationale Bibliotheksorchester auf einer Medienkombination mit Nonbook-Materials.
Vielleicht finden sich ja noch ein paar KollegInnen, die mich auf Ihren Loseblatt-Klappen und Eingangsstempeln begleiten.
#das wird ganz groß
Auf so eine Medienkombination kann man prima den Donauwalzer spielen um sich im Mittagstief bei guter Erschließungs-Laune zu halten.
Hören Sie mal rein!
Nur die Gummiringe aus dem Medienraum sollten mal wieder gestimmt werden.
Wir haben ein neues Büro-Haustier: Es ist eine Wanze. Okay, das ist nicht so cool wie unsere Fensterbrettkatze, aber man muss nehmen was man kriegt. Wanzen sind im Übrigen sehr freundliche und zurückhaltende Tiere. Ich hab versucht sie zu fotografieren, aber sie möchte derzeit nicht in der Öffentlichkeit stehen. Einstweilen habe ich ihr den Namen “Egon” gegeben.
Moderne Großstadtmenschen bezahlen viel Geld für ein adäquates Fitnessprogramm. Bei uns können Sie das alles viel billiger haben! Machen Sie das Übungsprogramm so regelmäßig Sie können, spätestens wenn die Fachböden wieder einmal alle überquellen..
So kommen Sie leicht und schnell zum Super-Body!
1. Kniebeuge
Buchstütze im untersten Fachboden anbringen
Bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt die Balance.
Zum Aufwärmen: Kniebeuge
2. „Die Hantel“
Hebebewegung ins und vom Regal, regelmäßig Seiten wechseln nicht vergessen
Kräftigt Schultern und Arme, ca. 10 Wiederholungen pro Fachboden.
3. „Vertikale Liegestütze“
Buchwagen von sich wegschieben (gerader Winkel) und zu sich heranziehen.
Kräftigt Schultern und Rumpf. 10 Laufmeter weit wiederholen.
4. „Die Druckerpresse“
Loseblattsammlung aufschlagen, Verschluss öffnen, mit beiden Händen hinter den Kopf führen und dort zusammenpressen so dass nichts herausfällt. Halten bis die nächste Ergänzungslieferung kommt (oder 10 Sekunden) halten
„Die Druckerpresse“
5. „Die Wippe“
Bücherstoß zwischen Händen zusammenhalten und mit gestreckten Armen weiterreichen. Kräftigt Brustmuskeln
„Die Wippe“
6. „Stretching/Rumpfbeuge“
Runtergefallene Bücher aufheben, regelmäßig zwischendurch zum Auflockern.
Sehnenscheidenentzündung oder Leistenbruch, das ist hier die Frage.
Das ist jetzt wieder ganz schlecht fürs Klischee, aber manchmal machen Bibliothekare tatsächlich was man gemeinhin als ihre Haupttätigkeit ansieht: Bücher verrücken.
Wir beschäftigen uns seit Wochen mit einer gewaltigen Rückaktion, und dabei kann man schon mal ein wenig seltsam werden.
Alltagssituationen die problematisch werden können wenn man sich permanent mit Wachstumszonen, Regalkapazität und Logistik beschäftigt:
-Geschirrspüler einräumen
-Kühlschrankinhalt nachfüllen
-Kleiderschrank aufräumen
-Auto einparken
–U-Bahn-Planer spielen