Rückenturnen für Bibliothekare

Moderne Großstadtmenschen bezahlen viel Geld für ein adäquates Fitnessprogramm. Bei uns können Sie das alles viel billiger haben! Machen Sie das Übungsprogramm so regelmäßig Sie können, spätestens wenn die Fachböden wieder einmal alle überquellen..

So kommen Sie leicht und schnell zum Super-Body!

1. Kniebeuge

Buchstütze im untersten Fachboden anbringen
Bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt die Balance.

Zum Aufwärmen: Kniebeuge

2. „Die Hantel“

Hebebewegung ins und vom Regal, regelmäßig Seiten wechseln nicht vergessen
Kräftigt Schultern und Arme, ca. 10 Wiederholungen pro Fachboden.

3. „Vertikale Liegestütze“

Buchwagen von sich wegschieben (gerader Winkel) und zu sich heranziehen.
Kräftigt Schultern und Rumpf. 10 Laufmeter weit wiederholen.

4. „Die Druckerpresse“

Loseblattsammlung aufschlagen, Verschluss öffnen, mit beiden Händen hinter den Kopf führen und dort zusammenpressen so dass nichts herausfällt. Halten bis die nächste Ergänzungslieferung kommt (oder 10 Sekunden) halten

„Die Druckerpresse“

5. „Die Wippe“

Bücherstoß zwischen Händen zusammenhalten und mit gestreckten Armen weiterreichen. Kräftigt Brustmuskeln

„Die Wippe“

6. „Stretching/Rumpfbeuge“

Runtergefallene Bücher aufheben, regelmäßig zwischendurch zum Auflockern.

Sehnenscheidenentzündung oder Leistenbruch, das ist hier die Frage.

Die schönsten Widmungen aller Zeiten

Das schönste am Buch ist für mich immer die Widmung. Scheinbar nebensächlich, erzählt sie doch viel über AutorInnen und Herausgeber, manchmal eine halbe Lebensgeschichte.

Ein Klassiker. Auch typographisch gesehen.

Schon etwas persönlicher, und angemessen schuldbewusst.

Auch hier ein sinnvoller Ansatz, quasi mit integrierter Abwesenheitsnotiz.
“Immer da wo du bist bin ich nie.” sagen Element of Crime.

Kurz und gut, hiermit ist alles gesagt.

Vorteil: Alle können sich mitgemeint fühlen, Partner und geheime Affären sind gleichermaßen adressiert.
Nachteil: Unpersönlich.